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Raus aus der Ölpreis-Falle!

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Der Iran-Krieg zeigt es schonungslos auf: Die Abhängigkeit von Öl und Gas schadet der Schweiz. Schiesst der Ölpreis durch Krieg und Krisen in die Höhe, werden Benzin, Diesel und Heizöl teurer, die Wirtschaft gerät ins Stocken und dein Portemonnaie wird noch stärker belastet.

Die Antwort darauf: Die Schweiz muss so schnell wie möglich weg von Öl und Gas. Klimafreundliche Alternativen müssen gefördert werden und für alle Menschen zugänglich sein. So machen wir uns unabhängig und entlasten das Portemonnaie aller Menschen.

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Appell: Raus aus der Ölpreis-Falle!

Fossile Energien wie Öl, Gas und Kohle kosten die Menschen in der Schweiz jedes Jahr rund 18 Milliarden Franken. Wir sind abhängig von diesen klimaschädlichen Energieträgern: mehr als zwei Drittel (67,6% im 2024) unseres Energieverbrauchs werden durch Importe gedeckt, oft aus Konfliktgebieten. Jedes Mal, wenn ein Krieg oder eine Krise ausbricht – sei es in der Ukraine oder im Iran – trifft der Öl- oder Gaspreisschock uns alle.

Den grössten Hebel, um das in der Schweiz zu ändern, haben wir beim Verkehr und bei den Gebäuden. Heizen wir mit Wärmepumpen und setzen auf ÖV, Velo und E-Autos, machen wir uns unabhängig von Ölpreis-Schocks. Gleichzeitig entlasten wir dadurch das Portemonnaie aller Menschen, da erneuerbare Heizungen und Verkehrsmittel oft kostengünstiger sind.

Doch statt den Umstieg zu fördern und klimafreundliche Alternativen für alle Menschen zugänglich zu machen, setzt die Politik aktuell falsche Signale: Im Dezember sollen die ÖV-Preise zum x-ten Mal deutlich ansteigen, die Fördergelder für den Ersatz alter Ölheizungen sind nicht gesichert, viele Kantone verzögern die Umsetzung ihrer Energiegesetze und auch bei der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität hinkt die Schweiz hinterher. 

Mit unserem Appell für fossile Unabhängigkeit fordern wir Bund und Kantone auf, rasch zu handeln. Mit den folgenden fünf Massnahmen können wir die Treibhausgasemissionen reduzieren, die Resilienz der Schweiz stärken und gleichzeitig die Energiekosten der Haushalte senken:

1. Fördergelder für Gebäudesanierungen sicherstellen: Mit dem Gebäudeprogramm unterstützen Bund und Kantone die Sanierung von Gebäuden und den Ersatz klimaschädlicher Öl- und Gasheizungen. Weil der Bund spart, sollen in Zukunft die Kantone mehr zahlen. Wir fordern die Kantone auf, genügend Geld für das Gebäudeprogramm zur Verfügung zu stellen.

2. Übergang zu erneuerbaren Heizsystemen beschleunigen: Die Energiegesetze der Kantone sind ein entscheidender Hebel für die Energiewende – sie setzen Anforderungen für erneuerbare Heizsysteme und Energieeffizienz. Wir fordern die Kantone auf, bis spätestens 2027 die neuesten Energievorschriften (gem. MuKEn 25) zu übernehmen.

3. Ladeinfrastruktur für E-Mobilität vorantreiben: Die Elektromobilität schreitet schnell voran, doch die Schweiz ist unzureichend darauf vorbereitet, insbesondere bei Ladestationen in Mehrparteienhäusern. Wir fordern den Bundesrat auf, den Zugang zu Ladeinfrastruktur für alle Menschen sicherzustellen (Umsetzung der Motion 23.3936 Grossen «Laden von Elektroautos im Mietverhältnis und Stockwerkeigentum»).

4. Auf Preiserhöhungen im ÖV verzichten: Einmal mehr sollen die ÖV-Preise Ende Jahr massiv ansteigen. Das erschwert den Umstieg auf klimafreundliche Verkehrsmittel. Wir fordern den Bund und die Alliance Swisspass dazu auf, auf diese schädlichen Preiserhöhungen zu verzichten.

5. Solarpotenzial auf geeigneten Flächen ausnutzen: Solarenergie produziert Strom auf unseren Gebäuden – dort, wo wir ihn brauchen. Wir fordern vom Bundesrat klare Richtlinien, damit das Solarpotenzial auf Dächern, Fassaden und entlang von Infrastrukturen wie Autobahnen ausgenutzt wird.

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